19. April 2022

Gardasee: #Tag 8 und 9: Limone-Tour nach Ruhetag

Der Ostermontag am Gardasee ist traditionell Ruhetag – Zeit für die Familien für ausgedehnte Wanderungen oder Radtouren und Zeit zum Regenerieren:

Landestrainer Jan Müller erläutert: „Aus reiner Trainerperspektive fallen die Sportler nach sechs, sieben Tagen Training bzw. Regatta physiologisch und mental in ein Loch. Deshalb ist der Ruhetag dann absolut notwendig.“

Auf dem Weg nach Limone (Fotos (7): Jan Müller)

Allerdings fällt es den Seglern danach schwer, wieder in die Gänge zu kommen. Jan bringt es auf den Punkt: „Die Kinder sind noch aus und müssen erst angeschaltet werden.“ Daher liegt der Fokus am Dienstag jeweils auf Strecke und nur am Rande auf Technik – er ist zum Langstreckentag geworden.

Dazu führt Maike (ESVK) aus: „Wir sind heute mit den Baden-Württembergern zusammen nach Limone gefahren – den ganzen Tag. Geplant war eigentlich, dass wir mit Vorwind hin und mit Vorwind auch wieder zurückfahren, da der Wind dann dreht.“ Jan dazu: „Am Ende war es Kreuz hin – Vorwind zurück. Der Haken heute war, dass der Nordwind schon kurz nach zehn Uhr einschlief – dann hatten wir etwa eine Stunde gar keinen Wind. Dann setzte relativ leichter Südwind ein.“

Max (ESVK) mit Pommes

Pauline (ESVK)

Maike (ESVK)

Maike zur Konsequenz: „Wir kamen in Limone mit zwei Stunden Verspätung an, da nicht viel Wind war.“ „Das führte zu sehr großem Hunger!“, ergänzt Jan und lobt: „Aber es waren alle mega tapfer. Keiner hat sich beschwert. Alle wussten, es gibt erst dort etwas zu essen.“

Maike erzählt begeistert: „Mama und Papa haben die Pizza bestellt und die Trainer haben sie abgeholt. Wir haben sie mit den Baden-Württembergern zusammen auf dem Wasser gegessen und dabei coole Musik gehört.“

Auch Jan Müller empfindet die gemeinsame Aktion mit den Baden-Württembergern als bereichernd: „Das war gleich nochmal netter. Wir konnten uns austauschen, gemeinsam neue Reize setzen und zusätzlich durch ein zweites Motorboot die Kinder absichern.“ Maxi als zweiter Brandenburger Opti-Trainer war bereits abgereist, da er das Trainingslager in Blossin als Trainer unterstützt. Von den Kindern mussten Nina und Simeon schon nach Hause fahren. „So waren wir zwölf Boote – alle mit dem Ziel, es bis Limone und auch wieder zurückzuschaffen.“

 

Valentin (SCMA)

Tim (SCK)

Maike fasst zusammen: „Mit Vorwind sind wir zurückgesegelt und haben auch noch einige Übungen gemacht. Der Tag hat richtig Spaß gemacht – hätte nur mehr Wind sein können.“

Jan schließt ab: „Jetzt freuen uns noch auf zwei intensive Trainingstage, die wir auch noch einmal richtig durchziehen.“